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145px Zeichen 390 Mautpflicht nach dem Bundesfernstraßenmautgesetz StVO 2004.svgDie LKW-Maut in Deutschland ist eine streckenbezogene Straßenbenutzungsgebühr für schwere Nutzfahrzeuge im Straßenverkehr. Sie wurde zum 1. Januar 2005 eingeführt und galt zunächst auf Bundesautobahnen und einigen stark frequentierten Bundesstraßen, seit Juli 2018 fällt sie in gleicher Höhe auch auf allen Bundesstraßen an. Das zugehörige technische System wird von dem Privatunternehmen Toll Collect betrieben.

Eingeführt wurde die Maut für Kraftfahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen mit einer zulässige Gesamtmasse von mindestens 12 Tonnen[1], seit Oktober 2015 wurde die Grenze auf 7,5 Tonnen abgesenkt.[2] Die Mautpflicht gilt nicht für Omnibusse.

Die Höhe der geschuldeten Maut bestimmt sich nach der auf den mautpflichtigen Straßen zurückgelegten Wegstrecke, der Emissionsklasse, sowie auch nach der Anzahl der Achsen des Fahrzeugs bzw. der Fahrzeugkombination (LKW mit oder ohne Anhänger, Sattelschlepper mit oder ohne Sattelauflieger oder Liftachsen im abgesenkten oder angehobenen Zustand).

Im Entwurf zur neuen Eurovignettenrichtlinie sollten ab 2012 in allen EU-Staaten alle Fahrzeuge des Güterverkehrs ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht eine Mautabgabe bezahlen. Deutschland hat bei den Verhandlungen zur EU-Richtlinie eine Ausnahmeregelung durchgesetzt, da im deutschen Mautsystem die Betriebskosten sehr hoch sind. Bei den zu erwartenden geringeren Mautgebühren für kleinere Fahrzeuge würden die dann entstehenden Kosten ein Drittel der Mauteinnahmen ausmachen.

Vor der Einführung hoffte man das fertig entwickelte System in andere Länder verkaufen zu können, diese Hoffnung zerschlug sich nach und nach, das System konnte in kein einziges anderes Land exportiert werden.

Quelle: Wikipedia


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